Gefriertruhe Ratgeber

Wer häufig in großen Mengen für viele Gäste oder auch für eine mehrköpfige Familie kocht, benötigt zum einen mehr Vorräte, zum anderen bleiben meist Reste übrig, die verbraucht werden müssen oder aufbewahrt werden sollen. Und da viele am nächsten Tag dann nicht noch einmal das Gleiche essen möchten, und auch die Gäste nicht immer eine Kleinigkeit mitnehmen möchten, können die Speisen eingefroren werden. In diesen Fällen ist eine Gefriertruhe, ein Gefrierschrank oder ein Gefrierfach die perfekte Lösung.

Die top 3 Gefriertruhen im Vergleich

ModellBeko HSA 24530Bomann GT 257.1AEG A62300HLW0Bauknecht GT 219
Bild
EnergieeffizienzA++A+A++A+++
Energieverbrauch169164 kWh/Jahr162 kWh/Jahr120 kWh/Jahr
Nutzinhalt230 L98 L216 L215 L
Geräuschpegel44 dB43 dB46 dB42 dB
Gewicht50 Kg27 Kg46,7 Kg45 Kg
AbtausystemManuellManuellManuellManuell
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Sie bieten ausreichend Platz für Lebensmittel, halten die Ware frisch und garantieren eine lange Haltbarkeit der wertvollen Nahrungsmittel. Diese Gefriergeräte werden in verschiedenen Größen und Ausführungen angeboten, entweder als Gefriertruhe- oder Schrank, oder auch als Kombi-Gerät aus Kühlschrank und einzelnen Gefrierfächern. Diese große Auswahl ermöglicht die Wahl eines passenden Geräts, das zu den individuellen Bedürfnissen und dem persönlichen Bedarf passt. Mit unserem Gefriertruhe Ratgeber kannst du das passende Gerät finden. Zum Beispiel findest du hier auch die besten Kühl Gefrierkombinationen und weitere Informationen dazu.

Verschiedene Modelle und Besonderheiten von Gefriertruhen

Gefriertruhe 1Auf dem Markt der Elektrogeräte gibt es viele Hersteller, viele verschiedene Geräte in unterschiedlichen Ausführungen, das gilt natürlich auch für die Gefriertruhe. Dabei ist es wichtig, dass die Lebensmittel geschützt sind und die Haltbarkeit maximal verlängert wird. Daher gilt es beim Kauf eines Gefriergeräts auf einige Aspekte zu achten. Dazu gehören z.B. die Energieeffizienzklasse sowie die Klimaklasse, das Nutzungsvolumen und das Gefriervermögen, die Bedienung oder Handhabung, mögliche weitere Zusatzfunktionen und zu guter Letzt die Lagerzeit im Störungsfall.

Die Funktionsweise einer Gefriertruhe ähnelt der eines Gefrierfachs im Kühlschrank. Gefrierfach oder Gefriertruhe entziehen dem Innern des Geräts die Wärme und geben sie an die Umgebung wieder ab. Die Temperatur des Innenraums des Geräts sinkt dabei auf mindestens -18 Grad Celsius ab. Diese niedrige Temperatur sorgt dafür, dass die enzymatischen Reaktionen der Lebensmittel verlangsamt oder eingestellt werden. Das ergibt wiederum die wesentlich längere Haltbarkeit der Lebensmittel, wobei Geschmack, Nährstoffe wie Vitamine etc. erhalten bleiben.

Die Energie-Effizienzklasse

Beim Kauf einer Gefriertruhe gibt es zahlreiche wichtige Kriterien, darunter die Energie-Effizienzklasse. Die Angaben dazu finden sich auf dem Energielabel, das sich seit dem Jahr 1998 auf jedem Elektro-Großgerät wie Kühlschrank oder Gefriertruhe befinden muss. Dieses Energielabel gibt dabei nicht nur Auskunft über die spezifische Energie-Effizienzklasse des Geräts, sondern gibt auch Informationen zur Klimaklasse, die Sterne-Kennzeichnung des Gefrierfachs sowie den Gesamtnutzinhalt und die Geräuschemission.

Mit Hilfe einer Skala mit sieben Stufen werden die Verbraucher über die Energieeffizienz informiert. Sie reichen von Klasse A bis Klasse G. Bei der Klasse A haben Gefriertruhen etc. einen sehr niedrigen Energieverbrauch, Klasse G weist das Gerät als Energieverschwender aus. Innerhalb der Klassen gibt es weitere Unterklassen wie A+, A++ und A+++. Diese sind nur bei Kühltruhen bzw. Kühlschränken zu finden. Die Kühltruhe sollte möglichst zur Klasse A gehören, denn das schont die Umwelt und spart langfristig Stromkosten.

Die Klimaklasse bei Gefriertruhen

Gefriertruhe 4Beim Kauf einer Kühltruhe sollten Verbraucher auch auf die Klimaklasse achten. Auch diese Information befindet sich auf dem Energielabel. Die Klimaklasse gibt Auskunft über die optimale Betriebstemperatur der einzelnen Boxen der neuen Gefriertruhe. Dies ist durchaus nicht zu unterschätzen. Denn nur wenige wissen, dass auch der richtige Standort des Geräts dazu beiträgt, Energie zu sparen. Dabei gilt eine einfache Regel: Je höher die Temperatur der Umgebung, desto größer ist auch die Differenz der Temperatur zum Innenraum des Geräts. Das wiederum sagt aus, dass das Gerät mehr Leistung aufbringen muss, um die notwendige Betriebstemperatur zu erreichen und die Temperaturunterschiede auszugleichen.

Bei der Klimaklasse unterscheiden Experten die Angaben SN, N, ST und T. SN steht dabei für Subnormal, was einer Umgebungstemperatur von +10 Grad bis +32 Grad Celsius entspricht. N steht dabei für Normal und steht für Temperaturen zwischen +16 und +32 Grad Celsius. Dies ist meist vorherrschende Temperatur in hiesigen Wohnräumen, in denen Gefriertruhen platziert werden. Die Klimaklasse ST steht dabei für Subtropen und entspricht Außentemperaturen zwischen +18 und +38 Grad Celsius. Die Klimaklasse T steht für Tropen und damit für eine Betriebstemperatur bei Außentemperaturen zwischen +18 und +43 Grad Celsius.

Die Sternekennzeichnung bei Gefriertruhen

Die meisten Tiefkühltruhen verfügen heute über so genannte Sterne-Gefrierfächer. Das gehört zum Standard und meint eine Kennzeichnung mit einer Anzahl von Sternen zwischen einem und vier Sternen. Dies gibt Auskunft über die Gefrierleistung des entsprechenden Fachs. Ein Fach mit einem Stern misst Temperaturen um den Gefrierpunkt, also um 0 Grad Celsius. Dieses Fach ist nicht zum Einfrieren und Lagern der Lebensmittel geeignet, sondern für die Lagerung von Kühl-Akkus oder die Zubereitung von Eiswürfeln.

Das Gefrierfach mit zwei Sternen bietet Temperaturen von mindestens -12 Grad Celsius. Hier lassen sich Lebensmittel mit einer Dauer von bis zu drei Wochen aufbewahren. Im 3-Sterne-Gefrierfach herrschen Temperaturen von -18 Grad Celsius. Diese Lebensmittel halten dann mehrere Monate. Gleiches gilt für das Gefrierfach mit vier Sternen, allerdings bietet dieses Fach noch eine etwas effektivere, stärkere Leistung. Das Fach kann auch mit einem Schock-Froster verglichen werden. Dies schont das Gefriergut besonders, da die Temperatur schnell abgesenkt wird.

In den Lebensmitteln können sich daher keine Eiskristalle bilden, die die Zellstruktur der Nahrungsmittel zerstören könnten. In diesem Fach sollten die Lebensmittel allerdings nicht dauerhaft gelagert werden, sondern nur gefroren werden. Die Kühlleistung der Kühltruhe spielt also eine wichtige Rolle. Die durchschnittliche Leistung liegt bei 9 Kilogramm. Dies ist mit Blick auf die Sterne-Einteilung der einzelnen Fächer nicht unwichtig, da man so einschätzen kann, wie viel Gefriergut auf die einzelnen Fächer verteilt werden kann.

Weitere praktische Funktionen einer Gefriertruhe

Gefriertruhe 5Einige Kühltruhen verfügen über nützliche Zusatz-Funktionen. Da wären etwa die No-Frost oder die Quick-De-Frost-Technologie zu nennen. Was bedeutet das? Die No-Frost-Automatik vermeidet das zeitaufwendige Abtauen der Gefriertruhe. Wesentlicher Bestandteil dabei ist die Umluft-Kühlung. Diese leitet die Feuchtigkeit aus der Gefriertruhe nach außen.

Gerade die Feuchtigkeit begünstigt die lästige Eisbildung. Die Quick-De-Frost-Technologie beschleunigt den Abtau-Prozess. Daher kommen beide Features selten gleichzeitig zum Einsatz. Desweiteren gibt es diverse Warnsysteme. Dazu zählen optische oder akustische Warnsignale, zum Teil auch in Kombination. Ziel der Warnung ist, die Verbraucher vor einem unerwarteten und vor allem unerwünschten Temperaturanstieg zu warnen. Außerdem kann so nicht versehentlich die Tür offen stehen bleiben. Mit der Abtauautomatik bei einigen Geräten wird das Gerät automatisch abgetaut, sobald sich zusätzliches Eis bildet.


Ordnung in der Gefriertruhe

Ein sehr wichtiger Unterschied bei Gefriertruhen und Gefrierschränken ist die Gestaltung des Innenraums. Gefrierschränke verfügen wie Kühlschränke über einzelne Fächer, um die Lebensmittel zu ordnen. Gefriertruhen dagegen sind sehr einfach im Design und verfügen über keine weitere Einteilung durch einzelne Fächer. Daher ist es wichtig, die Lebensmittel richtig einzuordnen.

So spart man sich die lange Suche nach einem Produkt oder häufiges Umräumen. Ein Blick genügt, um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Lebensmittel noch da sind und welche nicht. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass auch größere, unförmige Lebensmittel ohne Probleme hier Platz finden. Fächer im Gefrierschrank bieten da meist weniger Spielraum. Für Ordnung in der Gefriertruhe können auch spezielle Gefrierkörbe sorgen, sodass man so etwas wie Einzelfächer hat.

Beim Einfrieren darauf achten

Gefriertruhe 2Wenn es darum geht, ob Lebensmittel einzufrieren sind oder nicht, gibt es einige Eckpunkte zu beachten. Insbesondere Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse können in der Regel sowohl roh wie auch verarbeitet eingefroren werden. Frisches Gemüse sollte vor dem Einfrieren am besten blanchiert werden. Das eliminiert Krankheitserreger und deaktiviert Enzyme, die für die Reifung zuständig sind.

Vorsicht beim Einfrieren gilt bei Milchprodukten und Eiern. Hartkäse etwa kann jedoch gut eingefroren werden. Weichkäse, Salat oder weiche Früchte lassen sich nicht einfrieren, da sie viele Flüssigkeit enthalten. Das würde beim Einfrieren zur Bildung von Eiskristallen führen, was mit dem Auftauen zu einer matschigen Konsistenz führt. Eiweiß und Eigelb von Eiern sollten allenfalls getrennt eingefroren werden. Allgemein sollten nie zu viele Lebensmittel gleichzeitig eingefroren werden. verlangsamt den Gefrierprozess, worunter die Qualität der Lebensmittel leiden könnte. Das Gefriergut sollte immer sehr gut verpackt sein, am besten luftdicht und flach, um Gefrierbrand zu vermeiden.

Der Nutzinhalt einer Gefriertruhe wird normalerweise in Litern angegeben. Die Größe des Haushalts und der Personenanzahl ist dabei ausschlaggebend für das benötigte Volumen der Truhe. Auch die speziellen Lager-Gewohnheiten der Familie sind ein Kriterium. Im Durchschnitt kann man pro Person etwa 60 bis 70 Liter Fassungsvermögen rechnen. Damit benötigt eine Familie mit drei bis vier Personen eine Gefriertruhe mit einem Fassungsvermögen von etwa 180 bis 280 Litern.

Wissenswertes

Gefriertruhen sind in der Regel relativ niedrig. Außerdem werden sie nicht wie ein Schrank mit Türen nach außen geöffnet, sondern die Tür öffnet sich nach oben. Das heißt, man muss sich etwas über die Gefriertruhe beugen, um den Inhalt zu erreichen, ähnlich wie im Supermarkt. Die Gefriertruhen sind daher auch etwas breiter, wenn sie mehr Volumen und Fassungsvermögen mitbringen sollen. Das heißt auch, dass sie ausreichend Platz zum Aufstellen benötigen. Am besten eigenen sich hierfür Kellerräume.

Gefriertruhen sind, weil sie sich nach oben öffnen lassen, stromsparend. Die kalte Luft, die immer nach unten sinkt, entweicht nicht nach oben oder zur Seite, daher ist der Stromverbrauch beim Öffnen der Gefriertruhe kaum erhöht. Dazu kommt, dass die Türen der Gefriertruhen viel dichter schließen. Das kommt vor allem durch das Eigengewicht des Deckels bzw. der Türe, die auf den Dichtungsgummis liegt. So werden die Dichtungsgummis zusätzlich an die Gefriertruhe gedrückt und halten so länger. In der Regel sind Gefriertruhen auch verhältnismäßig preisgünstig.

Fazit

Gefriertruhen bieten viel Fassungsvermögen und arbeiten energieeffizient. Das Energielabel zeigt dabei an, welche Klimaklasse, welche Sternekennzeichnung vorliegt und vieles mehr. In der Regel verfügen Gefriertruhen nicht über Einzelfächer, sodass man beim Einfrieren ein gewisses System haben sollte. Für einen Haushalt mit drei bis vier Personen genügt meist eine Gefriertruhe mit einem Fassungsvermögen von etwa 180 bis 280 Litern. Gefriertruhen schützen Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst, sowohl roh als auch gegart, und machen sie lange haltbar. In Gefriertruhen lässt sich auch sperriges Gefriergut unterbringen.

Auf gefrierschrank-tester.de/gefriertruhe-test findest du alle wichtigen Informationen und unser Gefriertruhe Ratgeber gibt dir einen guten Überblick der top Modelle auf dem Markt. So kannst du die perfekte Gefriertruhe finden.

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